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Der Babyblues (Wochenbett-Depression)
Die häufigste nachgeburtliche Depression ist der Babyblues (auch Wochenbett Depression oder Heultage genannt). Er betrifft rund 80% aller Mütter und beginnt meist am dritten bis vierten Tag und hält dann bis zu ca. zwei Wochen an. Zustande kommt er in erster Linie durch die starken hormonellen Veränderungen, denn Die Plazenta, die während der Schwangerschaft sehr viele Hormone produziert hat, ist nicht mehr da. Dieser plötzliche vollständige Verlust muss erst einmal verarbeitet werden.
Die hormonelle Umstellung nach der Geburt ist aber nicht der einzige Grund, für Stimmungsschwankungen im Wochenbett, auch die Körperliche Umstellung ist immens:
- Der Wochenfluss bildet sich und wird als sehr unangenehm empfunden, ist er doch öfters klumpig und stark.
- Die Gebärmutter zieht sich zurück, d.h. sie bildet sich innerhalb weniger Tage von 30 cm auf 10 cm zurück.
- Das Wasserlassen kann schmerzhaft und unangenehm sein
- Sitzen kann ebenfalls (Je nach Dammschnitt) schmerzhaft sein
- Die Brust zieht und wird schwer, die Milch schiesst ein
Nicht zuletzt die psychischen Veränderungen tragen dazu bei das die Mutter sich nun unwohl fühlt.
In der SS war alles auf ihren Bauch und den Verlauf der SS konzentriert. Nun ist das Baby da und alles dreht sich ausschließlich darum. Die Mutter hat nun zu „funktionieren“ ihre ganze Aufmerksamkeit dem Kinde zu widmen und ihre eignen Bedürfnisse hinten anzustellen. Sie soll Zufriedenheit und Glück ausstrahlen.
Damit fühlt sie sich aber überfordert
Was die Mutter nun braucht:
Viel Gedult Verständnis
Gutes zusprechen (keine Vorwürfe!)
Sich ausweinen und aussprechen können
Helfen sie als Partner, Eltern, Freundin der Mutter und bringen sie Verständnis auf für diese Situation.
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